Auftragsverarbeitungsvertrag Muster: Kostenlose AVV-Vorlage online ausfüllen und unterschreiben

4min · Published on 30. Juni 2026 · Updated on 13. Juli 2026
Jasmine Oeschger
Jasmine Oeschger Marketing Manager, campaign & content
Jasmine Oeschger
Jasmine Oeschger Marketing Manager, campaign & content
 

Sobald eine externe Stelle personenbezogene Daten für Sie verarbeitet, braucht die Zusammenarbeit eine klare vertragliche Basis. Genau dafür gibt es den Auftragsverarbeitungsvertrag, kurz AVV. Er regelt, welche Daten verarbeitet werden, welche Weisungen gelten, welche Schutzmaßnahmen greifen und was nach Vertragsende mit den Daten passiert.

Mit unserem Auftragsverarbeitungsvertrag-Muster starten Sie nicht bei null. Sie erhalten eine klare Vorlage, die Sie Schritt für Schritt an Ihren Fall anpassen können. Danach können Sie den AVV direkt mit Skribble online unterschreiben, sauber dokumentieren und sicher ablegen. So wird aus Papierkram ein klarer Prozess mit nachvollziehbaren Nachweisen.

Hinweis: Dieses Auftragsverarbeitungsvertrag-Muster bietet Ihnen eine allgemeine Grundlage für die Vorbereitung eines AVV nach DSGVO. Es ersetzt keine rechtliche Beratung und muss immer an den konkreten Auftrag angepasst werden. Prüfen Sie alle Angaben sorgfältig, vor allem Datenarten, Zweck, Weisungen, Schutzmaßnahmen, Subunternehmen und Löschung. Bei sensiblen Daten, Daten außerhalb der EU oder des EWR oder unklaren Zuständigkeiten sollten Sie den Vertrag durch eine fachkundige Person prüfen lassen.

Auftragsverarbeitungsvertrag-Muster: Das Wichtigste in Kürze

  • Sobald ein Dienstleister personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet, brauchen Sie meist eine Vorlage für einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Wichtig ist, dass der Dienstleister nur nach Ihren Weisungen handelt.
  • Mit einem AVV-Muster regeln Sie die wichtigsten Punkte der Zusammenarbeit. Dazu zählen Zweck, Datenarten, Schutzmaßnahmen, Subunternehmen und Löschung.
  • Prüfen Sie jedes DSGVO-Muster für den Auftragsverarbeitungsvertrag vor der Nutzung genau. Sonderfälle wie Gesundheitsdaten oder Daten außerhalb der EU und des EWR brauchen oft zusätzliche Angaben.
  • Ein kostenloses Auftragsverarbeitungsvertrag-Muster können Sie nach dem Ausfüllen mit Skribble online unterschreiben und ablegen. Das Protokoll zeigt, welche Version gilt, wer zugestimmt hat und wann der Abschluss stattfand.

Jetzt Auftragsverarbeitungsvertrag-Muster kostenlos herunterladen

Ein Auftragsverarbeitungsvertrag-Muster hilft Ihnen, wenn eine externe Stelle personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet. Die Vorlage gibt Ihnen eine klare Vertragsstruktur und zeigt, welche Angaben Sie ergänzen müssen, bevor Sie den Vertrag nutzen.

Bestandteil Was Sie eintragen sollten
Vertragsparteien

Name, Anschrift und Kontakt der verantwortlichen Stelle und der externen Stelle

Zweck der Verarbeitung

Kurze Beschreibung, warum die externe Stelle personenbezogene Daten verarbeitet

Daten und Personengruppen

Zum Beispiel Kontaktdaten, Vertragsdaten, Beschäftigtendaten, Kundschaft oder Bewerbende

Schutzmaßnahmen

Vereinbarte technische und organisatorische Maßnahmen, etwa Zugriffsschutz oder Verschlüsselung

Ende der Zusammenarbeit

Regelung zu Rückgabe, Löschung oder Sperrung der Daten

  • Hinweis: Ein Muster ist noch kein fertiger Vertrag. Es bietet eine vorbereitete Struktur, muss aber immer zu Ihrem konkreten Fall passen. Prüfen Sie deshalb alle offenen Felder und ergänzen Sie die Angaben zur jeweiligen Verarbeitung.

Das AVV-Muster eignet sich vor allem für typische Dienstleistungsverhältnisse, bei denen eine externe Stelle Zugriff auf personenbezogene Daten erhält und nach Ihren Weisungen arbeitet. Dazu zählen zum Beispiel Hosting, Cloud-Speicher, Lohnabrechnung oder IT-Support. Bei Sonderfällen, etwa Gesundheitsdaten, Berufsgeheimnissen oder Datenverarbeitung außerhalb der EU und des EWR, sollten Sie die Vorlage vor der Nutzung prüfen lassen.

Nach dem Ausfüllen können Sie den Vertrag mit Skribble online unterzeichnen. Sie laden das Dokument hoch, setzen die Unterschriftsfelder und legen fest, welche Partei zuerst unterschreibt. Externe Personen können den AVV auch ohne eigenes Skribble-Konto unterzeichnen.

Wann brauchen Sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag?

Sie brauchen einen Auftragsverarbeitungsvertrag, wenn eine externe Stelle personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet und dabei an Ihre Weisungen gebunden ist. Es reicht also nicht aus, dass Daten an eine andere Stelle gelangen. Entscheidend ist, wer Zweck und Mittel der Verarbeitung festlegt.

Was sind typische Fälle für einen Auftragsverarbeitungsvertrag?

In der Praxis betrifft ein AVV viele externe Leistungen, bei denen personenbezogene Daten verarbeitet werden. Entscheidend ist dabei, dass die externe Stelle die Daten nicht für eigene Zwecke nutzt, sondern nach Ihren Vorgaben handelt.

Fall Warum ein AVV meist nötig ist
Hosting

Die externe Stelle speichert Daten auf Servern und verarbeitet sie nach Ihren Vorgaben.

Lohnabrechnung

Die externe Stelle verarbeitet Beschäftigtendaten für Ihre Abrechnung.

Newsletter-Versand

Die externe Stelle verarbeitet E-Mail-Adressen und Versanddaten nach Ihren Vorgaben.

IT-Wartung

Die externe Stelle kann im Support auf personenbezogene Daten zugreifen.

Cloud-Speicher

Die externe Stelle stellt Speicherplatz bereit und verarbeitet Daten nach Ihrem Auftrag.

Wann ist kein Auftragsverarbeitungsvertrag nötig?

Ein AVV passt nicht, wenn die externe Stelle eigenständig über Zweck und Mittel der Verarbeitung entscheidet. Das gilt häufig für Tätigkeiten, bei denen eine eigene fachliche Verantwortung besteht.

  • Steuerberatung: Die Steuerkanzlei verarbeitet Daten in eigener fachlicher Verantwortung und nicht nur nach Ihren Weisungen.
  • Rechtsberatung: Eine Kanzlei entscheidet selbst, wie sie Daten im Rahmen des Mandats nutzt.
  • Inkasso: Ein Inkassodienst handelt oft mit eigener rechtlicher Prüfung und eigener Verantwortung.
  • Post und Versand: Der Transport steht im Vordergrund, die Datenverarbeitung bildet meist nicht den Kern des Auftrags.

So prüfen Sie, ob eine Auftragsverarbeitung vorliegt

Bei der Prüfung hilft ein kurzer Blick auf die tatsächliche Zusammenarbeit. Wenn mehrere der folgenden Punkte zutreffen, spricht viel für eine Auftragsverarbeitung.

  • Personenbezogene Daten: Die externe Stelle erhält, speichert, ordnet, löscht oder sieht Daten mit Personenbezug ein, etwa Namen, Kontaktdaten, Vertragsdaten oder Beschäftigtendaten.
  • Zweck der Verarbeitung: Sie legen fest, warum die Daten verarbeitet werden, zum Beispiel für den Versand eines Newsletters, die Lohnabrechnung oder den Betrieb einer Software.
  • Weisungen: Die externe Stelle darf die Daten nur so nutzen, wie Sie es vorgeben, und muss Ihre Weisungen dokumentiert umsetzen.
  • Keine eigenen Zwecke: Die externe Stelle nutzt die Daten nicht für eigene Leistungen, eigene Auswertungen oder eigene Kundschaft.
  • Leistung mit Datenbezug: Die Datenverarbeitung gehört direkt zur beauftragten Leistung und ist nicht nur eine Nebenfolge, etwa bei einem reinen Transport.
  • Merksatz: Ein AVV ist nötig, wenn die Datenverarbeitung Teil des Auftrags ist und die externe Stelle weisungsgebunden handelt.

Bei Grenzfällen sollten Sie Datenschutzverantwortliche oder rechtliche Beratung einbeziehen. Das schützt Sie davor, den falschen Vertrag zu nutzen oder wichtige Pflichten offen zu lassen.

Welche Inhalte gehören in ein Auftragsverarbeitungsvertrag-Muster?

Ein Auftragsverarbeitungsvertrag-Muster sollte alle Punkte enthalten, die für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Auftrag nötig sind. Dazu gehören Angaben zu den Parteien, zum Zweck, zu den Daten, zu Weisungen und zu Schutzmaßnahmen.

Welche Inhalte sollten Sie bei einem Auftragsverarbeitungsvertrag-Muster prüfen?

  • Vertragsbasis: Wer ist verantwortlich, wer verarbeitet Daten im Auftrag?
  • Datenbezug: Welche Daten und Personengruppen betrifft der Vertrag?
  • Nachweise: Welche Anlagen und Schutzmaßnahmen gehören dazu?

Vertragsparteien, Zweck und Dauer

Benennen Sie beide Vertragsparteien klar und beschreiben Sie, welche Leistung zur Auftragsverarbeitung gehört.

  • Parteien nennen: Tragen Sie Name, Anschrift und Kontakt beider Seiten ein.
  • Zweck festhalten: Beschreiben Sie, warum die externe Stelle Daten verarbeitet.
  • Dauer eintragen: Ergänzen Sie Beginn, Laufzeit und Ende der Verarbeitung.
  • Bezug herstellen: Verweisen Sie auf Hauptvertrag oder Leistungsbeschreibung.

Datenarten und betroffene Personen

Das Muster sollte klar zeigen, welche personenbezogenen Daten verarbeitet werden und welche Personen betroffen sind.

  • Datenarten nennen: Zum Beispiel Kontaktdaten, Vertragsdaten, Beschäftigtendaten oder Nutzungsdaten.
  • Personengruppen ergänzen: Zum Beispiel Kundschaft, Mitarbeitende, Bewerbende oder Kontaktpersonen.
  • Angaben konkret halten: Vermeiden Sie zu allgemeine Formulierungen.
  • Sonderfälle prüfen: Bei Gesundheitsdaten oder Berufsgeheimnissen sollten Sie genauer hinschauen.

Weisungen, Vertraulichkeit und Zweckbindung

Eine AVV-Vorlage muss regeln, wer Weisungen geben darf und wie diese festgehalten werden.

  • Weisungen klären: Nennen Sie weisungsberechtigte Personen und passende Kontaktwege.
  • Zweckbindung sichern: Regeln Sie, dass die Daten nur für den vereinbarten Zweck genutzt werden.
  • Vertraulichkeit festhalten: Personen mit Datenzugriff sollten zur Vertraulichkeit verpflichtet sein.
  • Eigene Zwecke ausschließen: Die externe Stelle darf die Daten nicht für eigene Ziele nutzen.

Technische und organisatorische Maßnahmen

Der Vertrag sollte zeigen, wie die externe Stelle personenbezogene Daten schützt. Die Details passen am besten in eine eigene Anlage.

  • Zugriffsschutz beschreiben: Regeln Sie, wer auf Daten zugreifen darf.
  • Verschlüsselung nennen: Halten Sie fest, wie Daten bei Speicherung und Transfer geschützt werden.
  • Sicherungskopien ergänzen: Beschreiben Sie, wie Daten gesichert werden.
  • Risiko prüfen: Stimmen Sie den Schutz auf die Art der Daten ab.

Subunternehmen, Datenpannen und Löschung

Das Muster des Auftragsverarbeitungsvertrags sollte auch klären, was bei weiteren Dienstleistern, Vorfällen und Vertragsende gilt.

  • Subunternehmen regeln: Legen Sie fest, wann weitere Dienstleister eingesetzt werden dürfen.
  • Datenpannen vorbereiten: Halten Sie Kontakte, Meldewege und Fristen fest.
  • Rückgabe klären: Regeln Sie, wann Daten zurückgegeben werden.
  • Löschung festlegen: Bestimmen Sie, wann Daten gelöscht oder gesperrt werden.

Wie füllen Sie die AVV-Vorlage richtig aus?

Füllen Sie die AVV-Vorlage am besten erst aus, wenn Sie den Auftrag und den Datenfluss geprüft haben. So vermeiden Sie, dass Sie Felder ausfüllen, obwohl noch unklar ist, welche Daten die externe Stelle überhaupt erhält oder welche Anlagen noch fehlen.

Schritt Was Sie tun Worauf Sie achten sollten
1. Auftrag prüfen

Klären Sie, welche Leistung die externe Stelle übernimmt.

Wichtig ist der tatsächliche Ablauf, nicht nur der Name des Vertrags.

2. Datenfluss festhalten

Notieren Sie, welche personenbezogenen Daten die externe Stelle erhält, sieht, speichert oder löscht.

Erfassen Sie auch Zugriffe im Support, bei Wartung oder in Cloud-Systemen.

3. Felder ausfüllen

Ergänzen Sie Namen, Anschriften, Kontakte, Datenarten, Personengruppen, Zweck und Laufzeit.

Nutzen Sie möglichst konkrete Angaben statt allgemeiner Sammelbegriffe.

4. Anlagen ergänzen

Fügen Sie Schutzmaßnahmen, Subunternehmen und Hinweise zu Daten außerhalb der EU oder des EWR hinzu.

Fragen Sie fehlende Angaben beim Dienstleister an, bevor Sie den AVV freigeben.

5. Fassung prüfen

Kontrollieren Sie Platzhalter, Anlagen, Kontakte und den Bezug zum Hauptvertrag.

Beide Parteien sollten dieselbe finale Fassung erhalten.

Vor der Freigabe hilft ein letzter Blick auf die wichtigsten Prüfpunkte:

  • Sind alle Platzhalter entfernt?
  • Sind Zweck, Datenarten und Personengruppen verständlich beschrieben?
  • Liegen die Schutzmaßnahmen als Anlage vor?
  • Sind Subunternehmen genannt, falls sie Daten im Auftrag verarbeiten?
  • Ist klar, wer den AVV intern freigibt und unterzeichnet?

Erst wenn diese Punkte geklärt sind, sollten Sie die Vorlage zur Unterzeichnung weitergeben. Mit Skribble können Sie die finale Fassung online unterzeichnen, die Reihenfolge der Unterzeichnungen festlegen und den Nachweis zum Abschluss sicher ablegen.

Wie unterschreiben und dokumentieren Sie das AVV-Muster mit Skribble?

Ein AVV muss sauber abgeschlossen und später nachvollziehbar belegbar sein. Wichtig ist daher nicht nur die Frage, wie Sie unterschreiben, sondern auch, welche Version gilt, wer zugestimmt hat und wann der Abschluss stattgefunden hat.

Muss ein AVV überhaupt unterschrieben werden?

Die DSGVO verlangt, dass ein Auftragsverarbeitungsvertrag schriftlich oder in einem elektronischen Format vorliegt. Ein Vertrag auf Papier ist dafür nicht zwingend nötig. In der Praxis zählt vor allem, dass beide Parteien den Inhalt klar bestätigen und der Abschluss später nachweisbar bleibt.

Eine einfache E-Mail kann dafür schnell zu unsicher sein, etwa wenn Anhänge geändert werden, Links auf wechselnde Inhalte zeigen oder unklar bleibt, welche Fassung wirklich bestätigt wurde. Deshalb sollten Sie beim AVV auf einen Abschlussweg setzen, der drei Fragen sicher beantwortet:

  • Welche Version gilt? Die finale Vertragsfassung sollte mit Datum, Anlagen und möglichem Versionsstand feststehen.
  • Wer hat zugestimmt? Der Nachweis sollte klar zeigen, welche Personen den AVV abgeschlossen haben.
  • Wann fand der Abschluss statt? Der Zeitpunkt sollte nachvollziehbar im Protokoll stehen.

Welcher E-Signatur-Standard passt zum AVV?

Skribble unterstützt einfache, fortgeschrittene und qualifizierte elektronische Unterschriften. Für viele AVVs reicht in der Praxis eine einfache oder fortgeschrittene elektronische Unterschrift, wenn interne Vorgaben, Risikoprofil und Nachweisziel dazu passen.

Die QES kann sinnvoll sein, wenn Sie ein sehr hohes Maß an Nachweis wünschen, etwa bei streng geregelten Prozessen, sensiblen Daten oder festen internen Vorgaben. Klären Sie deshalb vorab, welcher E-Signatur-Standard in Ihrer Organisation für AVVs gelten soll.

Wie läuft die Unterzeichnung mit Skribble ab?

Mit Skribble können Sie den AVV klar vorbereiten, online unterzeichnen und mit Nachweisen ablegen. So entsteht ein einheitlicher Ablauf, der sich auch für wiederkehrende AVVs mit Dienstleistern eignet.

  • 1. AVV vorbereiten

    Laden Sie die finale Fassung mit allen Anlagen hoch und setzen Sie die Unterschriftsfelder an den passenden Stellen.

  • 2. Unterzeichnung starten

    Legen Sie die Reihenfolge der Unterzeichnungen fest. Externe Personen können auch ohne eigenes Skribble-Konto unterschreiben.

  • 3. Nachweise sichern

    Speichern Sie den unterzeichneten AVV mit Protokoll, Datum, Anlagen und finaler Version in Ihrer Vertragsakte.

Datenschutz ist in unserem Berufsfeld keine Option, sondern Pflicht. Skribble erfüllt in dieser Hinsicht alles, was wir uns wünschen.

Annalisa Cagnazzo, Leiterin Generalsekretariat, Bratschi AG
  • Hinweis: Skribble bietet Hosting in Deutschland und der Schweiz, fälschungssichere Protokolle und eine klare Ablage für Nachweise. So behalten Sie beim AVV den Überblick, ohne auf Papier, Scans oder unklare E-Mail-Freigaben angewiesen zu sein.

Fazit: Auftragsverarbeitungsvertrag-Muster nutzen und mit Skribble sicher unterschreiben

Ein Auftragsverarbeitungsvertrag-Muster hilft Ihnen, die Zusammenarbeit mit Dienstleistern nach DSGVO klar zu regeln. Sie halten fest, welche Daten verarbeitet werden, welche Weisungen gelten, welche Schutzmaßnahmen greifen und was nach Vertragsende mit den Daten passiert. So schaffen Sie eine Vertragsbasis, die Sie intern prüfen, sauber freigeben und später nachvollziehbar belegen können.

Skribbles Vorlage unterstützt Sie dabei, den AVV Schritt für Schritt vorzubereiten. Nach dem Ausfüllen können Sie den Vertrag direkt mit Skribble unterzeichnen und gemeinsam mit dem Protokoll ablegen.

Vorteil Nutzen für Ihren AVV
Klare Struktur

Die Vorlage führt Sie durch die Punkte, die für einen AVV nach DSGVO relevant sind.

Weniger Papierkram

Sie können den Vertrag online vorbereiten, unterzeichnen und ablegen.

Saubere Nachweise

Das Protokoll zeigt, wer wann welche Fassung bestätigt hat.

Passende E-Signatur

Sie wählen je nach Vorgabe zwischen EES, FES und QES.

Sichere Ablage

Hosting in Deutschland und der Schweiz unterstützt Ihre Datenschutzvorgaben.

Einfache Zusammenarbeit

Auch externe Personen können den AVV ohne eigenes Skribble-Konto unterzeichnen.

Mit Skribble reduzieren Sie manuelle Abstimmungen, unklare E-Mail-Freigaben und lose PDF-Versionen. Stattdessen arbeiten Sie mit einer klaren Vertragsfassung, einem nachvollziehbaren Abschluss und Nachweisen, die Sie bei Bedarf schnell finden.

Auftragsverarbeitungsvertrag-Muster: Häufige Fragen und Antworten

Sie brauchen einen Auftragsverarbeitungsvertrag, wenn eine externe Stelle personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag und nach Ihren Weisungen verarbeitet. Das gilt zum Beispiel bei Hosting, Lohnabrechnung, Newsletter-Versand, Cloud-Speicher oder IT-Wartung mit Zugriff auf personenbezogene Daten. Prüfen Sie dafür die Fragen aus dem Beitrag: Werden personenbezogene Daten verarbeitet und handelt die externe Stelle nur nach Ihrer Weisung?

Ein Auftragsverarbeitungsvertrag sollte Zweck, Dauer, Datenarten, betroffene Personen, Weisungen, Schutzmaßnahmen, Subunternehmer, Kontrollrechte, Unterstützungspflichten und Löschung regeln. Wichtig ist außerdem, dass beide Seiten klar benannt sind und der Vertrag zum Hauptvertrag oder zur Leistungsbeschreibung passt. Anlagen sind oft sinnvoll, etwa für technische und organisatorische Maßnahmen, Subunternehmerlisten oder Nachweise zur Verarbeitung außerhalb der EU und des EWR.

Ja, Sie können das Auftragsverarbeitungsvertrag-Muster kostenlos herunterladen und als Grundlage für Ihren AVV nutzen. Die Vorlage ersetzt aber keinen fertigen Vertrag, weil Sie Angaben zu Vertragsparteien, Daten, Zweck, Schutzmaßnahmen und Anlagen selbst ergänzen müssen. 

Ja, ein AVV kann in der Regel online unterschrieben werden, denn die DSGVO lässt einen Abschluss in elektronischem Format zu. Mit Skribble, dem europäischen E-Signatur-Service, können Sie das ausgefüllte AVV-Muster hochladen, Unterschriftsfelder setzen und die passende elektronische Unterschrift wählen. Danach sichern Sie den unterschriebenen Vertrag samt Protokoll, damit Version, Zustimmung und Zeitpunkt nachvollziehbar bleiben.

Wenn ein nötiger AVV fehlt, kann die Zusammenarbeit datenschutzrechtlich unsauber dokumentiert sein. Dadurch entstehen Risiken bei Prüfungen, Datenpannen, Betroffenenanfragen und der Frage, wer welche Pflichten übernommen hat. Prüfen Sie deshalb bestehende Dienstleister, klären Sie offene Fälle und holen Sie fehlende Verträge zeitnah nach.

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