E-Signatur-Anbieter mit Hosting in Deutschland: 8 Dienste im Vergleich 2026

5min · Published on 31. August 2026 · Updated on 5. Oktober 2026
Jasmine Oeschger
Jasmine Oeschger B2B Marketing Manager
Jasmine Oeschger
Jasmine Oeschger B2B Marketing Manager
 

Der Vertrag liegt auf einem deutschen Server, damit ist das Thema Datenschutz geklärt? Ganz so einfach ist es nicht. Bei E-Signatur-Anbietern mit Hosting in Deutschland lohnt sich der Blick hinter den Standort des Rechenzentrums, denn auch Rechtsraum, Subdienstleister und Zugriffswege können relevant sein.

E-Signatur-Anbieter mit Hosting in Deutschland – Das Wichtigste in Kürze

  • Hosting in Deutschland ist bei E-Signatur-Software wichtig, da vertrauliche Verträge, Personalunterlagen und weitere sensible Daten in einem klar geregelten Rechtsraum verarbeitet werden. Für viele Organisationen stärkt das die Kontrolle über Datenflüsse und erleichtert die Einordnung von Datenschutz und Compliance.
  • Deutsches Hosting allein schafft noch keine vollständige Datenhoheit: Auch Sitz und Eigentümerstruktur des Betreibers, geltender Rechtsraum, Subdienstleister, Datenflüsse sowie Regeln für Zugriff und Löschung sollten in den Vergleich einfließen.
  • Für rechtsgültige elektronische Unterschriften stehen EES, FES und QES zur Verfügung: Welche Variante passt, hängt vom jeweiligen Dokument ab. Soll eine gesetzliche Schriftform elektronisch ersetzt werden, ist grundsätzlich eine qualifizierte elektronische Signatur nötig.
  • Ein Vergleich von E-Signing-Diensten sollte über Hosting und Datenschutz hinausgehen: Funktionen für Signaturabläufe, Integrationen, API und Single Sign-On, Sicherheitsnachweise, Preisstruktur, Zusatzkosten und Testzugänge können die Auswahl ebenfalls prägen.

Was sind typische Funktionen von E-Signatur-Anbietern mit Hosting in Deutschland?

Beim elektronischen Unterschreiben ähneln sich viele Dienste in der Grundfunktion. Größere Unterschiede zeigen sich oft davor und danach, etwa bei der Vorbereitung von Dokumenten, der Steuerung mehrerer Beteiligter oder beim späteren Nachweis einer Unterschrift. Auch Integrationen können den Arbeitsablauf stark verändern.

Wie stark sich E-Signaturen bereits im Arbeitsalltag etabliert haben, zeigt dabei unser E-Signing-Report: 70 % der Nutzenden können sich ihren Arbeitsalltag ohne E-Signatur nicht mehr vorstellen.

Für den Vergleich können Sie daher unter anderem auf folgende Funktionen schauen:

  • Dokumente vorbereiten: Viele Dienste erlauben es, PDF-Dateien hochzuladen, Unterschriftsfelder zu platzieren und zusätzliche Eingabefelder einzufügen. Vorlagen können wiederkehrende Vorgänge vereinfachen.
  • Unterzeichnungen steuern: Bei mehreren Beteiligten können feste Reihenfolgen, Fristen und automatische Erinnerungen helfen. Statusangaben zeigen zudem, welche Dokumente bereits geöffnet oder unterschrieben wurden.
  • Externe Personen einbinden: Je nach Dienst können Kundschaft, Bewerbende oder Geschäftspartner per Link unterschreiben. Dafür ist teilweise kein eigenes Konto nötig.
  • EES, FES und QES nutzen: Die einfache elektronische Signatur, kurz EES, die fortgeschrittene elektronische Signatur, kurz FES, und die qualifizierte elektronische Signatur, kurz QES, decken unterschiedliche rechtliche Vorgaben ab. Manche Dienste stellen alle drei E-Signatur-Standards bereit, andere nur einen Teil davon.
  • Vorgänge dokumentieren: Prüfprotokolle, Zeitangaben und der Schutz vor nachträglichen Änderungen können dabei helfen, den Ablauf später nachzuvollziehen.

Hinzu kommen Schnittstellen zu bereits genutzter Software. Über eine Programmierschnittstelle, kurz API, können Signaturprozesse etwa mit Personalsoftware, Kundenverwaltung oder Warenwirtschaft verbunden werden. Single Sign-On, kurz SSO, kann wiederum die Anmeldung über bestehende Nutzerkonten ermöglichen. Solche Funktionen sind je nach Tarif unterschiedlich verfügbar.

Elektronische Signaturen sind für viele Unternehmen kein Tool mehr, sondern ein selbstverständlicher Teil ihrer Workflows.

Anna Szkudlarek, Partner and Head of Digital Solutions, KENDRIS

Worauf können Sie beim Hosting und bei der Datensouveränität achten?

Hosting in Deutschland ist ein wichtiger Prüfpunkt, allerdings sagt der Standort des Rechenzentrums allein noch nicht alles darüber aus, wer Ihre Daten verarbeitet oder darauf zugreifen kann. Deshalb lohnt sich ein Blick auf mehrere Ebenen.

Prüfpunkt Fragen für Ihren Vergleich
Speicherort

Welche Daten liegen tatsächlich in Deutschland, etwa Dokumente, Protokolle, Backups oder Identifikationsdaten?

Betreiber

Wo sitzt der Anbieter und zu welchem Konzern gehört er?

Rechtsraum

Welche Rechtsvorschriften können für den Betreiber und seine Muttergesellschaft gelten?

Subdienstleister

Welche weiteren Dienstleister erhalten Zugriff auf Daten oder verarbeiten diese?

Datenflüsse

Werden Daten außerhalb Deutschlands oder Europas übertragen?

Löschung

Wann werden Dokumente, Protokolle und weitere Daten gelöscht?

Nachweise

Gibt es Zertifizierungen wie ISO 27001 oder ein BSI-C5-Testat?

Verschlüsselung

Wie werden Daten bei der Speicherung und bei der Übertragung geschützt?

  • Hosting in Deutschland und Datensouveränität sind nicht dasselbe

    Datenschutz regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten. Datensicherheit beschreibt den Schutz vor Verlust, Manipulation und unbefugtem Zugriff. Datensouveränität geht noch einen Schritt weiter und fragt, wer über Daten, Zugriffe und Weitergabe bestimmen kann.

    Ein deutscher Serverstandort kann die Datenhoheit stärken. Trotzdem können Eigentümerstruktur, Subdienstleister und der geltende Rechtsraum ebenfalls relevant sein.

    Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber „Datensouveränität: Bedeutung, Risiken und wie Sie die Kontrolle über Ihre Daten behalten“.

Gerade bei vertraulichen Verträgen oder Personalunterlagen kann es deshalb sinnvoll sein, Aussagen wie „Hosting in Deutschland“ genauer zu prüfen. Ein Anbieter kann etwa deutsche Rechenzentren nutzen und zugleich weitere Dienste aus anderen Staaten einbinden.

Welche weiteren Punkte können Sie bei E-Signatur-Software vergleichen?

Neben dem Hosting gibt es weitere Kriterien, die sich auf Rechtsklarheit, Nutzung und Kosten auswirken können. Statt nur den monatlichen Preis zu vergleichen, lohnt sich daher ein Blick auf das Gesamtpaket.

Rechtsgültigkeit und E-Signatur-Standards

Prüfen Sie, welche E-Signatur-Standards verfügbar sind. EES und FES können für viele Dokumente infrage kommen. Muss die gesetzliche Schriftform eingehalten werden, kann ein Anbieter qualifizierter elektronischer Signaturen nötig sein.

E-Signatur: Ein rechtliches Fundament, kein reines IT-Tool. [...] Wenn die gesetzliche Schriftform (QES) bei Verträgen nicht beachtet wird, entstehen vermeidbare Risiken.

Roni Oeschger, CEO & Co-Founder, Skribble

In der Praxis werden alle drei Standards digitaler Signaturen in Deutschland genutzt: Im Skribble E-Signing-Report entfallen 35 % der Nutzung auf EES, 30 % auf FES und 35 % auf QES.

Zugriffe und Nutzerkonten

Bei mehreren Mitarbeitenden können klare Rechte wichtig sein. Interessant sind zum Beispiel Zwei-Faktor-Authentifizierung, Single Sign-On, unterschiedliche Nutzerrechte sowie die Möglichkeit, Konten schnell zu sperren.

Integrationen und Schnittstellen

Prüfen Sie, welche bereits genutzte Software angebunden werden kann. Ebenso lohnt sich ein Blick darauf, in welchen Tarifen eine Programmierschnittstelle, kurz API, enthalten ist und welche Zusatzkosten entstehen können.

Preise und Vertragsbedingungen

Der Einstiegspreis zeigt häufig nur einen Teil der Kosten. Zusätzlich können Gebühren für folgende Leistungen anfallen:

  • QES
  • Identitätsprüfungen
  • zusätzliche Signaturkontingente
  • API-Zugriff
  • Single Sign-On
  • Einrichtung
  • erweiterter Support

Testzugang und Support

Ein Probezugang kann zeigen, wie gut sich ein typischer Signaturprozess tatsächlich abbilden lässt. Testen Sie dabei am besten einen Vorgang mit internen und externen Beteiligten und prüfen Sie zugleich, über welche Wege und zu welchen Zeiten der Support erreichbar ist.

Kostenloser Leitfaden:
In 5 Schritten zum passenden Anbieter für elektronische Signaturen.

8 E-Signatur-Anbieter mit Hosting in Deutschland im Vergleich

Hinweis: Die Angaben zu Funktionen, Preisen, Serverstandorten und Hosting-Modellen der Anbieter digitaler Signaturen wurden anhand öffentlich zugänglicher Anbieterinformationen mit Stand August 2026 zusammengestellt. Gerade Hosting-Infrastrukturen, Tarifbedingungen und Produktfunktionen können nachträglich angepasst werden, weshalb für die aktuelle Situation die Angaben des jeweiligen Anbieters maßgeblich sind. Die Übersicht ist ein redaktioneller Marktvergleich und kein eigener Sicherheits-, Datenschutz- oder Produkttest. Skribble wird als Anbieter innerhalb des Beitrags genannt, wodurch einzelne Passagen werblichen Charakter haben können. Zwischen Skribble und den weiteren aufgeführten Unternehmen bestehen keine geschäftlichen Verbindungen. Die Reihenfolge stellt weder ein Ranking noch eine Empfehlung dar.

Beim Datenstandort liegen die Unterschiede oft im Detail. Manche E-Signatur-Dienste betreiben ihre Server in Deutschland, andere setzen auf europäische Rechenzentren oder bieten zusätzlich einen Betrieb auf der eigenen Infrastruktur an. Deshalb lohnt sich ein genauer Vergleich von Hosting, E-Signatur-Standards, Sicherheitsnachweisen, Funktionen und Preisen.

Welche E-Signatur-Anbieter bieten 2026 Hosting in Deutschland an?

  • FP Sign
  • Skribble
  • inSign
  • d.velop sign
  • Paperless
  • sproof sign
  • MOXIS
  • Sign2x

#1 FP Sign

FP Sign wird in Deutschland entwickelt und speichert Kundendaten nach eigenen Angaben ausschließlich auf deutschen Servern. Die Datenhaltung erfolgt in Rechenzentren, die nach ISO 27001 auf Basis des IT-Grundschutzes zertifiziert sind. 

Elektronische Dokumente können mit EES, FES oder QES unterschrieben und über Audit-Trails nachvollzogen werden. Zudem unterstützt die Plattform Zwei-Faktor-Authentifizierung, automatische Löschfristen und die Einbindung in vorhandene Unternehmenssoftware.

Vorteile:

  • Ausschließlich deutsche Rechenzentren
  • Keine Abhängigkeit von einer US-Cloud
  • ISO-27001-Zertifizierung und BSI-C5-Testat
  • DSGVO- und eIDAS-konforme Datenhaltung
  • Signatur-Logs und revisionssichere Audit-Trails

Preise und Pläne:

  • Mit Free kann ein Nutzer FP Sign 30 Tage lang ohne Kosten und Kreditkarte testen.
  • Der Business-Plan kostet 24,90 Euro monatlich und enthält unbegrenzt viele Dokumente sowie Empfänger.
  • Enterprise Light umfasst für 242 Euro pro Monat 20 Nutzer und ein Kontingent von bis zu 2.000 Dokumenten.
  • Für größere Organisationen stehen Enterprise Starter ab 6.900 Euro pro Jahr und Enterprise Premium mit individuellen Konditionen bereit.

#2 Skribble

Skribble ist ein europäischer E-Signatur-Service mit Rechenzentren in Deutschland und der Schweiz. Dokumente und Signaturdaten werden nach DSGVO-Vorgaben verarbeitet, während die Systemarchitektur nach ISO 27001 zertifiziert ist.

Im Browser können Nutzer Dokumente versenden und mit EES, FES oder QES unterschreiben lassen. Jede abgeschlossene Signatur wird durch einen Audit Trail und einen gesicherten Zeitstempel dokumentiert.

Vorteile:

  • Hosting in einem deutschen Rechenzentrum
  • DSGVO-konforme Datenverarbeitung
  • ISO-27001-zertifizierte Systemarchitektur
  • AES-256-Verschlüsselung und Signatur-Protokolle
  • Support-Team in Deutschland und der Schweiz

Preise und Pläne:

  • Der nutzungsbasierte Starter-Plan beginnt bei 0 Euro und kommt ohne Abonnement aus. Alle drei Signatur-Standards werden einzeln abgerechnet, während ein Nutzer Dokumente zum Signieren versenden kann.
  • Team kostet bei jährlicher Abrechnung 23 Euro pro Nutzer und Monat. Zum Umfang gehören unbegrenzte EES, 72 FES oder QES pro Jahr, ein Admin-Bereich und Signatur-Protokolle.
  • Für 36 Euro monatlich je Nutzer erweitert Pro das Kontingent auf 120 FES oder QES und ergänzt Integrationen, API-Zugang sowie automatische Dokumentenlöschung. Company Branding und Single Sign-on sind gegen Aufpreis erhältlich.
  • Scale wird individuell kalkuliert und kann unter anderem Sicherheits-Audits, ein Service-Level-Agreement, Kostenstellen und persönliche Unterstützung durch Customer Success enthalten.

#3 inSign

inSign ist ein deutscher E-Signatur-Service für elektronische Unterschriften in Unternehmen. Die Software wird in Deutschland entwickelt und bei den Cloud-Varianten auf Servern deutscher Rechenzentren betrieben.

Über Browser und mobile Apps lassen sich Dokumente versenden, mit EES, FES oder QES unterschreiben und anschließend archivieren. Je nach Lizenz stehen außerdem Signatur-Reihenfolgen, Vorlagen, Auditberichte, Microsoft-Plug-ins, eine REST-API oder ein Betrieb im eigenen Rechenzentrum bereit.

Vorteile:

  • EES, FES und QES verfügbar
  • Hosting auf deutschen Servern
  • ISO-27001-Zertifizierung und BSI-C5-Testat
  • Externe unterschreiben ohne Konto und Lizenz
  • API sowie On-Premises-Betrieb verfügbar

Preise und Pläne:

  • inSign 365: 24,90 Euro monatlich pro Nutzer bei jährlicher Zahlung, alternativ 26,90 Euro bei monatlicher Abrechnung; enthalten sind EES und FES, ein elektronisches Archiv sowie Microsoft-Plug-ins, während QES zusätzlich berechnet wird.
  • inSign connect: Preis auf Anfrage, abhängig von Nutzung und Unternehmensgröße; die SaaS-Lizenz umfasst eine REST-API zur Einbindung in Software, Portale, CRM- oder Archivsysteme.
  • inSign enterprise: individuelles Angebot mit wahlweisem Private-Cloud- oder On-Premises-Betrieb, eigener Systemkonfiguration, Integrationen und anpassbaren Signaturabläufen.
  • Testzugang: kostenlos, ohne Kreditkarte und ohne zeitliche Begrenzung; das Angebot richtet sich ausschließlich an gewerbliche Nutzer.

#4 d.velop sign

d.velop sign ist die E-Signatur-Komponente der d.velop content platform und wird in Deutschland entwickelt. Im Unterschied zu Anbietern mit ausdrücklich deutschem Hosting nennt d.velop allerdings ausschließlich den Betrieb in europäischen Rechenzentren.

Über Signaturmappen lassen sich interne und externe Personen einladen, Reihenfolgen bestimmen und PDF- oder XML-Dateien mit EES, FES oder QES unterzeichnen. Standardanbindungen an Microsoft Word, SAP und d.velop documents sowie eine API verbinden die Signatur mit vorhandenen Dokumentenprozessen.

Vorteile:

  • EES, FES und QES in allen Plänen
  • Beliebig viele Nutzer
  • Vorlagen und Signatur-Reihenfolgen
  • Aktivitätsprotokoll, Zeitstempel und Passwortschutz
  • Entwicklung in Deutschland und Betrieb in Europa

Preise und Pläne: Voraussetzung ist die d.velop documents platform edition ab Business.

  • Basic: 9,99 Euro monatlich, 50 Signaturen pro Jahr, unbegrenzte Nutzer und alle drei Signatur-Standards.
  • Business: 24,99 Euro monatlich, 150 Signaturen jährlich sowie Signaturumläufe, Vorlagen, Anhänge und Passwortschutz.
  • Ultimate: 39,99 Euro monatlich mit 250 Signaturen pro Jahr und derselben unbegrenzten Nutzerzahl.
  • Individual: Preis auf Anfrage, frei vereinbartes Signaturkontingent und weitere Sprachen auf Anfrage.

#5 Paperless

Paperless ist ein deutscher E-Signatur-Service für elektronische Unterschriften, Formulare und dokumentenbasierte Workflows. Entwicklung und Betrieb erfolgen ausschließlich in Deutschland, wobei die Server in ISO-27001-zertifizierten Rechenzentren in Nürnberg und Falkenstein stehen.

Neben EES, FES und QES lassen sich Dokumente per Drag-and-drop erstellen, mit Signatur-Reihenfolgen versenden und über Audit-Trails nachverfolgen. Automatische Erinnerungen, Freigaben, Vorlagen, Schnittstellen und eine API ergänzen die Signaturprozesse.

Vorteile:

  • EES, FES und QES verfügbar
  • Ausschließlich deutsche Serverstandorte
  • Unbegrenzte Nutzer in allen Plänen
  • Audit-Trails und kryptografische Dokumentensiegel
  • API, Webhooks und Software-Anbindungen

Preise und Pläne:

  • Basic: 149 Euro monatlich bei jährlicher Abrechnung, inklusive 600 Dokumenten pro Jahr, unbegrenzter Nutzer, Workspaces, Vorlagen sowie Zapier- und Make-Anbindung.
  • Business: 279 Euro monatlich bei Jahreszahlung, mit 1.000 Dokumenten, Formularen, Single Sign-on und Rules Engine; API, QES und Whitelabeling sind zubuchbar.
  • Enterprise: Preis auf Anfrage, einschließlich frei vereinbartem Dokumentenkontingent, API, Workflows, Mehrsprachigkeit, SLA, erweitertem Onboarding und persönlicher Betreuung.
  • Alle Pläne können 14 Tage ohne Kreditkarte getestet werden.

#6 sproof sign

sproof Sign wird in Europa entwickelt und ausschließlich in Rechenzentren innerhalb der Europäischen Union betrieben. Für einen Vergleich zum Hosting in Deutschland ist jedoch wichtig, dass die bereitgestellten Angaben keinen ausdrücklich deutschen Serverstandort nennen.

Über die Browser-Anwendung werden Dokumente vorbereitet, an Beteiligte versendet und mit EES, FES oder QES unterzeichnet. Nach Abschluss stehen die signierten Dateien zusammen mit einem Audit-Trail bereit, während Ordner, Vorlagen und Rollen die Verwaltung unterstützen.

Vorteile:

  • Hosting ausschließlich innerhalb der EU
  • Keine Beteiligung von US-Diensten
  • ISO-27001-zertifizierter Anbieter
  • DSGVO- und eIDAS-konforme Verarbeitung
  • Manipulationssichere Audit-Trails

Preise und Pläne:

  • Für Single fallen jährlich abgerechnet 15 Euro pro Monat an; enthalten sind eine Lizenz, 100 FES, zehn QES und die Standardfunktionen der Web-App.
  • Team kostet 170 Euro im Monat und umfasst zehn Lizenzen, zwei User+-Upgrades, 1.200 FES sowie 120 QES jährlich.
  • Bei Enterprise werden Nutzerzahl und Signaturmenge vereinbart; verfügbar sind unter anderem API-Zugriff, SSO, Identitätsprüfungen und ein eigener Mailserver.
  • Über die enthaltenen Mengen hinaus berechnet sproof 1 Euro je FES und 2,50 Euro je QES.

#7 MOXIS

MOXIS ist eine europäische E-Signatur-Plattform für interne und externe Unterschriftsprozesse. Im Vergleich zu Anbietern mit deutschem Hosting ist zu beachten, dass die Cloud-Daten ausschließlich in österreichischen Rechenzentren verarbeitet und gespeichert werden.

Über den Browser lassen sich Dokumente mit EES, FES oder QES unterzeichnen, wobei parallele und serielle Abläufe möglich sind. Workflow-Vorlagen, Stapelsignaturen, Audit-Protokolle, eine REST-API und mehrere Systemanbindungen ergänzen den Funktionsumfang.

Vorteile:

  • EES, FES und QES verfügbar
  • EU-Hosting in österreichischen Rechenzentren
  • On-Premises-Betrieb im Enterprise-Plan
  • Externe unterzeichnen ohne zusätzliche Lizenz
  • ISO 9001, ISO 27001 und BSI-C5-Testat

Preise und Pläne:

  • Now: 22 Euro pro Nutzer und Monat, mindestens fünf Nutzer und ein Jahr Laufzeit; enthalten sind unbegrenzte EES und FES, Signatur-Reihenfolgen sowie Stapelsignaturen.
  • Business: 46 Euro pro Nutzer und Monat bei denselben Mindestbedingungen; ergänzt unbegrenzte QES, qualifizierte eID und biometrische Daten.
  • Enterprise: Preis auf Anfrage, mindestens 30 Nutzer und drei Jahre Laufzeit; verfügbar sind Cloud- oder On-Premises-Betrieb, Branding, Serienversand und persönliche Betreuung.
  • Alternativ bietet MOXIS dokumentenbasierte Modelle ab 500 Dokumenten jährlich an; konkrete Preise nennt die Übersicht nicht.

#8 Sign2x

Sign2x ist eine in Deutschland entwickelte E-Signatur-Plattform für browserbasierte Unterschriftsprozesse. Der reguläre SaaS-Betrieb erfolgt in deutschen Rechenzentren, während alternativ eine Installation auf der eigenen Infrastruktur angeboten wird.

Dokumente werden hochgeladen, mit Eingabe- und Signaturfeldern versehen und in einer vorgegebenen Reihenfolge versendet. Echtzeit-Statusmeldungen, Erinnerungen, Audit-Logs, Webhooks und eine REST-API begleiten den Prozess, wobei neben EES auch FES und QES über angebundene Vertrauensdienste verfügbar sind.

Vorteile:

  • SaaS-Hosting in zertifizierten deutschen Rechenzentren
  • EES sowie optional FES und QES
  • Unterzeichnung im Browser ohne eigenes Konto
  • Exportierbare Audit-Logs und Zeitstempel
  • REST-API, Webhooks und On-Premises-Betrieb

Preise und Pläne:

  • Konkrete Festpreise oder standardisierte Planstufen veröffentlicht Sign2x derzeit nicht.
  • SaaS: Preis auf Anfrage, standardmäßig mit Hosting bei STACKIT in Deutschland.
  • On-Premises: Preis auf Anfrage für den Betrieb auf der eigenen Infrastruktur.
  • Der genaue Preis richtet sich nach Bereitstellungsmodell, Signaturvolumen, Integrationen und gewünschtem Funktionsumfang.

Wie wählen Sie einen passenden E-Signatur-Service mit Hosting in Deutschland aus?

Wie sich die Anbieter bei Serverstandort, Signatur-Standards und technischer Einbindung unterscheiden, zeigt der folgende Vergleich:

Hosting & Datensouveränität Skribble FP Sign inSign d.velop sign
Deutschland als Cloud-Standort
Available Available Available Available
Cloud-Betrieb ausschließlich in Deutschland möglich
Available Available Available Not available
Weitere Cloud-Standorte

Schweiz

Not available Not available

Niederlande

On-Premises verfügbar
Not available

k.A.

Enterprise

k.A.

Hauptsitz

Schweiz

Deutschland

Deutschland

Deutschland

Hosting & Datensouveränität Paperless sproof Sign MOXIS Sign2x
Deutschland als Cloud-Standort
Available Available

Österreich

Available
Cloud-Betrieb ausschließlich in Deutschland möglich
Available Not available Not available Available
Weitere Cloud-Standorte
Not available

AT / NL / FR

Österreich

Not available
On-Premises verfügbar

k.A.

Not available

Enterprise

Available
Hauptsitz

Deutschland

Österreich

Österreich

Deutschland

Compliance & Rechtsgültigkeit Skribble FP Sign inSign d.velop sign
E-Signatur-Standard EES
Available Available Available Available
E-Signatur-Standard FES
Available Available Available Available
E-Signatur-Standard QES
Available

gegen Aufpreis

gegen Aufpreis

gegen Aufpreis

Signieren nach eIDAS
Available Available Available Available
ISO 27001
Available Available Available Available
BSI C5
Available Available Available

T Cloud Public

Audit-Trail / Signatur-Protokoll
Available Available Available

Aktivitätsprotokoll

Compliance & Rechtsgültigkeit Paperless sproof Sign MOXIS Sign2x
E-Signatur-Standard EES
Available Available Available Available
E-Signatur-Standard FES
Available Available Available Available
E-Signatur-Standard QES

gegen Aufpreis

Available Available

gegen Aufpreis

Signieren nach eIDAS
Available Available Available Available
ISO 27001

Rechenzentren

Unternehmen + RZ

Available

Cloud-Infrastruktur

BSI C5
Not available Not available Available Not available
Audit-Trail / Signatur-Protokoll
Available Available Available Available
Nutzung & Integration Skribble FP Sign inSign d.velop sign
API-Anbindung

ab Pro

zubuchbar

connect / Enterprise

Available
Single Sign-on (SSO)

Pro, Add-on

zubuchbar

Enterprise

über d.velop Platform

Browserbasiertes Signieren
Available Available Available Available
Mobil signieren
Available Available Available Available
Externe ohne eigenes Konto
Available Available Available

k.A.

Kostenlos testen

14 Tage

30 Tage

zeitlich unbegrenzt

30 Tage

Nutzung & Integration Paperless sproof Sign MOXIS Sign2x
API-Anbindung

Business Add-on / Enterprise

ab Team

Available Available
Single Sign-on (SSO)

ab Business

Enterprise

Available

k.A.

Browserbasiertes Signieren
Available Available Available Available
Mobil signieren
Available Available Available Available
Externe ohne eigenes Konto
Available Available Available Available
Kostenlos testen

14 Tage

14 Tage

k.A.

k.A.

Eine feste Reihenfolge hilft dabei, Anbieter nach denselben Kriterien zu prüfen. Starten Sie bei Ihren Dokumenten und Daten, bevor Sie Funktionen, Kosten und Testzugänge vergleichen.

Schritt 1: Dokumente und rechtlichen Rahmen erfassen

Listen Sie zunächst die Dokumente auf, die künftig elektronisch unterschrieben werden sollen. Dazu können etwa Arbeitsverträge, Angebote, Kaufverträge, Geheimhaltungsvereinbarungen oder interne Freigaben zählen.

Ordnen Sie anschließend jedem Dokument den passenden E-Signatur-Standard zu. Relevant sind dabei vor allem die gesetzliche Schriftform und die gewünschte Beweiskraft. So erkennen Sie frühzeitig, für welche Vorgänge EES oder FES infrage kommen und wo eine QES nötig sein kann.

Schritt 2: Daten und Hosting-Vorgaben festlegen

Legen Sie fest, welche Daten zwingend in Deutschland gespeichert werden sollen. Denken Sie dabei neben den eigentlichen Dokumenten auch an Prüfprotokolle, Backups und Daten aus Identifikationsverfahren.

Nehmen Sie zusätzlich diese Punkte in Ihre Vorgaben auf:

  • Sitz und Eigentümerstruktur des Betreibers
  • geltender Rechtsraum
  • eingesetzte Subdienstleister
  • Speicherorte für Backups
  • Löschfristen und Datenexport

Schritt 3: Benötigte Funktionen sammeln

Nun können Sie festhalten, wie Ihre Signaturprozesse im Alltag aussehen. Prüfen Sie etwa, wie viele Personen beteiligt sind, in welcher Reihenfolge sie unterschreiben und welche Aufgaben die Software übernehmen soll.

Dazu können Vorlagen, automatische Erinnerungen, Nutzerrechte, externe Unterzeichnung ohne Konto, Identifikationsverfahren, API und Single Sign-On gehören. Auch bereits genutzte Software lässt sich direkt in die Liste aufnehmen.

Schritt 4: Anbieter nach demselben Raster vergleichen

Übertragen Sie Ihre Kriterien in eine Vergleichsmatrix. Dadurch vermeiden Sie, dass ein Dienst beim Hosting und ein anderer nur über den Preis bewertet wird.

Ein mögliches Raster umfasst:

Bereich Mögliche Prüfpunkte
Hosting

Speicherorte, Backups, Rechtsraum

Sicherheit

Verschlüsselung, Zertifizierungen, Zugriffsrechte

Rechtsgültigkeit

EES, FES, QES

Funktionen

Vorlagen, Erinnerungen, externe Unterzeichnung

Schnittstellen

API, SSO, direkte Integrationen

Kosten

Grundpreis, Zusatzkosten, Kontingente

Service

Testzugang, Support, Einführung

Fehlen Angaben oder bleiben Formulierungen unklar, lohnt sich eine direkte Nachfrage beim jeweiligen Anbieter.

Schritt 5: Einen echten Signaturablauf testen

Ein Funktionskatalog zeigt noch nicht, wie sich ein Dienst im Alltag bedienen lässt. Nutzen Sie den Testzugang daher möglichst für einen typischen Vorgang aus Ihrem Betrieb.

Versenden Sie beispielsweise einen Vertrag an eine interne und eine externe Person. Prüfen Sie dabei Vorbereitung, Versand, Identifikation, Erinnerungen, Unterzeichnung und das abschließende Prüfprotokoll aus Sicht aller Beteiligten.

Schritt 6: Gesamtkosten und Vertragsbedingungen bewerten

Zum Schluss können Sie die tatsächlichen Kosten gegenüberstellen. Neben dem Grundpreis können je nach Angebot Gebühren für QES, Identitätsprüfungen, zusätzliche Kontingente, API, SSO, Einrichtung oder Support hinzukommen.

Werfen Sie außerdem einen Blick auf Mindestlaufzeit, Kündigungsfristen, Datenexport und die Löschung gespeicherter Daten nach Vertragsende. Erst dann lassen sich die Angebote auf einer vergleichbaren Basis gegenüberstellen.

Ist Skribble der passende E-Signatur-Anbieter mit Hosting in Deutschland?

Wer raus aus dem Papierkram möchte, braucht meist mehr als eine Möglichkeit zum elektronischen Unterschreiben. Auch Datenstandort, Rechtsgültigkeit, Einbindung in bestehende Abläufe und eine einfache Nutzung können bei der Auswahl zählen.

Wir verbinden diese Punkte in einem europäischen E-Signatur-Service. Ihre Daten können in Deutschland oder der Schweiz gehostet werden, zudem stehen EES, FES und QES über denselben Service bereit.

Für den DACH-Raum setzen wir dabei auf vier Punkte:

  • Einfach: Nutzung im Browser ohne Installation, klare Signaturabläufe und Identifikation direkt online
  • Zertifiziert: EES, FES und QES, ISO 9001 und ISO 27001 sowie nachvollziehbare Signaturprotokolle
  • Integriert: Anbindungen etwa an Microsoft 365, Google Drive, SAP und Salesforce sowie eine offene API
  • Lokal: Hosting in Deutschland oder der Schweiz und persönlicher Support für den DACH-Raum

Externe Personen können Dokumente ohne eigenes Skribble-Konto unterschreiben. Zugriffsrechte lassen sich steuern, einzelne Schritte werden fälschungssicher protokolliert und Single Sign-On kann vorhandene Nutzerkonten einbinden.

So kann Skribble gut zu Organisationen passen, die deutsches Hosting mit allen drei E-Signatur-Standards und persönlicher Begleitung verbinden möchten. Mehr als 10.000 Firmen nutzen unseren Service bereits.

E-Signatur-Anbieter mit Hosting in Deutschland: Häufige Fragen und Antworten

Im Vergleich stehen Skribble, FP Sign, inSign, d.velop sign, Paperless, sproof sign, MOXIS und Sign2x. Einige Dienste hosten digitale Unterschriften ausschließlich in Deutschland, bei anderen lässt sich Deutschland als Standort wählen. Wieder andere verteilen ihre Server auf mehrere europäische Länder.

Nein, ein Serverstandort für elektronische Unterschriften in Deutschland allein reicht nicht aus. Zusätzlich können der Rechtsraum, die Eigentümerstruktur, der Vertrag zur Auftragsverarbeitung und eingesetzte Subdienstleister relevant sein. Auch Zugriffsrechte, Datenübertragungen und Regeln zur Löschung sollten Sie prüfen.

Digitale Unterschriften können in Deutschland rechtsgültig sein, wobei EES, FES und QES unterschiedliche rechtliche Eigenschaften besitzen. Für viele formfreie Verträge können bereits EES oder FES infrage kommen. Soll eine gesetzliche Schriftform elektronisch ersetzt werden, ist grundsätzlich eine QES nötig.

Eine EES kann für formfreie Vorgänge mit geringerem Beweisrisiko infrage kommen, eine FES bietet eine stärkere Zuordnung zur unterschreibenden Person. Eine QES kommt vor allem bei Dokumenten mit gesetzlicher Schriftform infrage. Welcher E-Signatur-Standard passt, hängt daher vom jeweiligen Dokument und dessen rechtlichem Rahmen ab.

Ja, E-Signatur-Software ist je nach Anbieter als Cloud, Private Cloud oder On-Premises verfügbar. Bei der Cloud übernimmt der Betreiber einen großen Teil des technischen Betriebs, eine Private Cloud bietet eine stärker getrennte Infrastruktur. On-Premises läuft auf der eigenen IT-Infrastruktur und bringt dadurch meist mehr Kontrolle, aber auch einen höheren Aufwand für Betrieb und Wartung mit sich.

Das könnte Sie auch interessieren

Skribble vs. Adobe-Sign
Mehr erfahren
Skribble vs. Yousign
Mehr erfahren
Docusign Alternativen
Mehr erfahren

Raus aus dem Papierkram. 

Rein in den digitalen Flow.

Einfach. Zertifiziert. Integriert. Lokal.

Kostenlose Testphase verfügbar.
Keine Kreditkarte nötig.
Nutzbar auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch.