Ein Dokument, mehrere Schritte: vorbereiten, versenden, identifizieren, unterschreiben, nachverfolgen und nachweisen. Welche dieser Schritte ein E-Signatur-Service abdeckt, kann sich deutlich unterscheiden.
Scrive-Alternativen 2026: 7 Anbieter im Überblick

Wer nach einer Scrive-Alternative sucht, möchte meist verschiedene E-Signatur-Services miteinander vergleichen, bevor die Auswahl fällt. Dabei können je nach Einsatz andere Punkte relevant sein, etwa EES, FES und QES, Identitätsprüfung, Datenschutz, Integrationen oder die Preisstruktur.
Scrive-Alternative – Das Wichtigste in Kürze
- Eine passende Scrive-Alternative hängt vor allem davon ab, welche Dokumente Sie unterschreiben, welche E-Signaturen Sie dafür brauchen und wie Ihre bestehenden Abläufe aufgebaut sind.
- Bei einem Vergleich von E-Signatur-Anbietern lohnt sich ein Blick auf einfache elektronische Signatur (EES), fortgeschrittene elektronische Signatur (FES) und qualifizierte elektronische Signatur (QES). Nicht jeder Dienst stellt alle drei direkt bereit, teilweise entstehen Zusatzkosten oder weitere Verträge.
- Die Identitätsprüfung kann sich je nach Anbieter deutlich unterscheiden. Relevant sind etwa Ausweisprüfung, Videoidentifikation, elektronische Identitäten sowie die Abdeckung der Länder, in denen Ihre unterzeichnenden Personen sitzen.
- Für vertrauliche Dokumente können Serverstandort, Datenschutz und Sicherheitsstandards stark ins Gewicht fallen. Teams im DACH-Raum können dabei auch prüfen, ob Daten in der Europäischen Union oder der Schweiz gespeichert werden und welche Drittlandbezüge bestehen.
- Der günstigste Tarif ist nicht automatisch der günstigste Einsatz. Für einen realistischen Preisvergleich sollten auch Kosten für QES, Identitätsprüfung, Schnittstellen, zusätzliche Nutzende sowie Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist einfließen.
Welchen Funktionsumfang bieten Scrive-Alternativen beim elektronischen Unterschreiben?
Der Funktionsumfang zeigt sich am besten daran, was mit einem Dokument vor, bei und nach der Unterschrift passiert. Viele E-Signatur-Services begleiten heute mehrere Schritte dieses Prozesses, wobei sich der genaue Umfang je nach Angebot und Tarif unterscheidet.
Vor dem Versand können Funktionen die Vorbereitung erleichtern. Dazu zählen etwa:
- wiederverwendbare Vorlagen für häufig genutzte Dokumente
- frei platzierbare Felder für Unterschriften, Datum oder weitere Angaben
- festgelegte Reihenfolgen bei mehreren unterzeichnenden Personen
- zusätzliche Nachrichten oder Anhänge für einzelne Beteiligte
Bei der Unterzeichnung spielt neben der Bedienung auch die gewünschte E-Signatur eine Rolle. In Europa wird zwischen der einfachen elektronischen Signatur (EES), der fortgeschrittenen elektronischen Signatur (FES) und der qualifizierten elektronischen Signatur (QES) unterschieden.
Welche davon infrage kommt, hängt unter anderem vom jeweiligen Dokument und den rechtlichen Vorgaben ab. Für FES oder QES können zudem Verfahren zur Identitätsprüfung nötig sein. Wie relevant alle drei Standards in der Praxis sind, zeigt der E-Signing-Report von Skribble: Unter den Befragten entfallen 35 % der genutzten Signaturen auf EES, 30 % auf FES und 35 % auf QES.
Roni Oeschger, CEO & Co-Founder, SkribbleE-Signatur: Ein rechtliches Fundament, kein reines IT-Tool. [...] Wenn die gesetzliche Schriftform (QES) bei Verträgen nicht beachtet wird, entstehen vermeidbare Risiken.
Nach dem Versand helfen Statusanzeigen und Erinnerungen dabei, offene Unterschriften im Blick zu behalten. Ist der Vorgang abgeschlossen, können Prüfprotokolle einzelne Schritte mit Zeitangaben dokumentieren und damit einen späteren Nachweis unterstützen.
Welche Auswahlkriterien helfen beim Vergleich von Scrive-Alternativen?
Nicht jede Abweichung zwischen E-Signatur-Services ist für den eigenen Einsatz gleich relevant. Statt möglichst viele Funktionen abzuhaken, kann es hilfreicher sein, den Vergleich an einigen konkreten Fragen auszurichten.
Dabei können Sie sich zum Beispiel fragen:
- Welche elektronischen Unterschriften brauchen wir tatsächlich?
Prüfen Sie, für welche Dokumente EES, FES oder QES infrage kommen und wie der jeweilige Dienst diese bereitstellt. Bei einer QES können auch Identitätsprüfung, Zusatzverträge oder separate Gebühren ins Gewicht fallen. - Wo werden unsere Dokumente verarbeitet und gespeichert?
Serverstandort, mögliche Drittlandbezüge, Verschlüsselung und Zertifizierungen können bei vertraulichen Unterlagen relevant sein. Für Teams im DACH-Raum kann daher auch Hosting in der Europäischen Union oder der Schweiz ein Auswahlpunkt sein. - Passt der Dienst zu unserer bestehenden Software?
Direkte Integrationen oder eine Programmierschnittstelle, kurz API, können relevant werden, wenn Verträge etwa aus Personalsoftware, Kundenverwaltung oder Cloud-Speichern heraus versendet werden sollen. - Wie setzt sich der tatsächliche Preis zusammen?
Neben der Grundgebühr können Kosten für zusätzliche Personen, QES, Identitätsprüfungen, Schnittstellen oder einzelne Versandvorgänge entstehen. Auch Laufzeit und Kündigungsfrist gehören deshalb in den Vergleich. - Wie läuft das Unterschreiben für externe Personen ab?
Ein Test mit einem typischen Dokument kann zeigen, wie viele Schritte nötig sind, ob ein eigenes Konto verlangt wird und wie verständlich der Prozess aus Sicht der unterzeichnenden Person ist.
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So vergleichen Sie E-Signatur-Anbieter und treffen in 5 Schritten Ihre Auswahl.
7 Scrive-Alternativen im Vergleich
Hinweis: Für die Angaben zu den aufgeführten Scrive-Alternativen wurden öffentlich einsehbare Produkt- und Preisinformationen der jeweiligen Anbieter mit Stand August 2026 herangezogen. Änderungen an Plänen, Preisen oder Funktionen nach diesem Zeitpunkt können daher nicht ausgeschlossen werden. Der Beitrag stellt verschiedene Angebote redaktionell gegenüber, ohne sie selbst praktisch getestet zu haben. Da Skribble innerhalb des Vergleichs vorgestellt wird, können einzelne Aussagen einen werblichen Charakter haben. Skribble steht in keiner geschäftlichen Beziehung zu den hier genannten Anbietern. Auch die Reihenfolge der Einträge ist nicht als Platzierung oder Qualitätsurteil zu verstehen.
Wer einen anderen E-Signatur-Service als Scrive sucht, kann zwischen Diensten mit unterschiedlichen Schwerpunkten bei EES, FES und QES, Identitätsprüfung, Hosting, Integrationen und Preisstruktur wählen.
Welche Scrive-Alternativen gibt es?
- Docusign
- Adobe Acrobat Sign
- Skribble
- Dropbox Sign
- PandaDoc
- Youtrust
- FP Sign

#1 DocuSign
Als Scrive-Alternative stellt Docusign elektronische Signaturen und Verfahren zur Identitätsprüfung bereit. Der Dienst wird in mehr als 180 Ländern genutzt und unterstützt Signaturen nach den Vorgaben der eIDAS.
Vor dem Zugriff auf ein Dokument können Empfänger unter anderem per Zugangscode, SMS, Telefon oder Ausweisdokument authentifiziert werden. Prüfprotokolle, Abschlusszertifikate und Zeitstempel halten anschließend die einzelnen Schritte des Signaturvorgangs fest.
Vorteile:
- Mehrere Verfahren zur Identitätsprüfung
- FES und QES nach eIDAS verfügbar
- Prüfprotokoll mit Zeitstempel
- Unterzeichnung per Smartphone und Desktop
- Signaturseiten in mehr als 40 Sprachen
Preise und Pläne:
- Personal kostet bei jährlicher Zahlung 108 Euro und enthält fünf versendete Umschläge pro Monat, Vorlagen und einfache elektronische Signaturen.
- Für Standard werden 276 Euro pro Nutzer und Jahr berechnet. Neben 100 Umschlägen gehören Team-Vorlagen, Kommentare, Branding und delegiertes Signieren zum Plan.
- Business Pro liegt bei 456 Euro jährlich pro Nutzer und ergänzt den Standard-Umfang um Webformulare, Massensendungen, Zahlungen und eine Datenprüfung während des Signierens.
- Erweiterte Pläne werden über den Vertrieb kalkuliert. Sie können FES, QES, individuelle Versandmengen, Single Sign-on und zentrale Organisationsverwaltung enthalten.

#2 Adobe Acrobat Sign
Mit Adobe Acrobat Sign lassen sich elektronische und zertifikatsbasierte digitale Signaturen über einen webbasierten Dienst einholen. Für Unternehmen stehen Sicherheits- und Compliance-Funktionen nach Standards wie eIDAS, ISO 27001 und SOC 2 Typ 2 bereit.
Vor dem Signieren können unterschiedliche Verfahren zur Authentifizierung eingesetzt werden, wobei Adobe außerdem mit externen Identitätspartnern zusammenarbeitet. Audit-Trails, Zeitstempel und Statusmeldungen dokumentieren den Ablauf vom Versand bis zum Abschluss.
Vorteile:
- Elektronische und digitale Signaturen
- Erweiterte Authentifizierung von Signierenden
- Audit-Trails und fälschungssichere Unterschriften
- Mobile Apps und responsive Browseransicht
- Unterstützung internationaler Sicherheitsstandards
Preise und Pläne:
- Acrobat Standard for Teams kostet im Jahres-Abonnement mit monatlicher Abrechnung 16,80 Euro pro Lizenz und umfasst PDF-Bearbeitung, Formulare sowie grundlegende E-Signaturen.
- Bei Acrobat Pro for Teams steigt der Monatspreis auf 23,99 Euro pro Lizenz. Der Plan enthält zusätzliche PDF-Sicherheitswerkzeuge, erweitertes Tracking und das gleichzeitige Einholen mehrerer Unterschriften.
- Acrobat Studio for Teams wird mit 30,24 Euro pro Lizenz und Monat abgerechnet. Gegenüber Pro kommen KI-Funktionen, PDF Spaces und Adobe Express Premium hinzu.
- Für Acrobat Sign Solutions veröffentlicht Adobe keinen Standardpreis. Das Angebot richtet sich nach Lizenzen, Integrationen sowie den benötigten Authentifizierungs- und Compliance-Funktionen.

#3 Skribble
Der europäische Anbieter Skribble bündelt alle drei gesetzlich definierten E-Signatur-Standards auf einer Plattform. Dazu gehört auch die qualifizierte elektronische Signatur für Dokumente mit gesetzlicher Schriftform.
Für den Signaturvorgang werden Dokumente hochgeladen, Empfänger eingeladen und Unterschriften in einer festgelegten Reihenfolge eingeholt. Zeitstempel, Signatur-Protokolle und Identifikationsverfahren dokumentieren den Ablauf.
Vorteile:
- QES nach EU- und Schweizer Recht verfügbar
- Keine zusätzlichen Verträge für einzelne Signatur-Standards
- Nachweise durch Signatur-Protokoll und Zeitstempel
- Signieren über Smartphone und Desktop
- Persönliche Betreuung in Deutschland und der Schweiz
- Im Starter-Plan fällt keine feste Grundgebühr an. EES kosten 1 Euro, FES 3 Euro und QES 5 Euro pro verwendeter Signatur.
- Team wird mit 276 Euro pro Nutzer und Jahr abgerechnet. Der Plan enthält unbegrenzte EES sowie 72 gemeinsam nutzbare FES oder QES je gebuchtem Nutzer und Jahr.
- Der Pro-Plan kostet jährlich 432 Euro pro Nutzer und erhöht das Kontingent auf 120 FES oder QES. Dazu kommen unter anderem API-Zugang, Integrationen und automatische Dokumentenlöschung.
- Für Scale nennt Skribble keine festen Preise. Nutzerzahl, Signaturkontingente, Support-Umfang und Unternehmensfunktionen werden im Angebot festgelegt.

#4 Dropbox Sign
Als Scrive-Alternative verbindet Dropbox Sign elektronische Unterschriften mit Identitäts- und Sicherheitsfunktionen für internationale Signaturvorgänge. Eine qualifizierte elektronische Signatur kann über die Einbindung vertrauenswürdiger eID-Anbieter angefordert werden.
Jede Signatur-Anfrage erhält einen unveränderbaren Audit-Trail, der Aktionen mit Zeitstempeln dokumentiert. Zusätzlich stehen Zwei-Faktor-Authentifizierung, Zugangscodes, SMS-Authentifizierung sowie eine verschlüsselte Übertragung und Speicherung bereit.
Vorteile:
- QES mit Identitätsprüfung nach eIDAS
- ISO 27001, SOC 2 Typ II und DSGVO
- AES-256- und TLS-Verschlüsselung
- Zwei-Faktor- und SMS-Authentifizierung
- Signaturvorgänge in 22 Sprachen
Preise und Pläne:
- Im Free-Plan können monatlich drei Dokumente kostenlos zur Signatur versendet werden.
- Essentials kostet im Jahrespaket 13,33 Euro monatlich und umfasst unbegrenzte Signatur-Anfragen, fünf Vorlagen sowie einen Nutzer.
- Für Standard fallen jährlich abgerechnet 24 Euro je Nutzer und Monat an; enthalten sind unter anderem Branding, Massenversand und eine Admin-Konsole.
- Premium wird nach Anfrage berechnet und erweitert den Umfang um SSO, unbegrenzte Vorlagen, Datenresidenz und mehrere getrennte Teams.

#5 PandaDoc
PandaDoc ist eine Plattform für die Erstellung, Freigabe, Unterzeichnung und Verwaltung geschäftlicher Dokumente. Elektronische Signaturen werden durch Audit-Trails, Signatur-Zertifikate und verschiedene Verfahren zur Identitätsprüfung ergänzt.
Unterzeichnende können Dokumente auf Smartphone oder Desktop ohne Registrierung und Download abschließen. Während des Vorgangs protokolliert PandaDoc Aufrufe, Bearbeitungen und Signaturen, wobei qualifizierte elektronische Signaturen in bestimmten Jahrespaketen verfügbar sind.
Vorteile:
- QES in ausgewählten Jahrespaketen
- Vier Verfahren zur Identitätsprüfung
- Audit-Trail und Signatur-Zertifikat
- EU- oder US-Datenresidenz wählbar
- DSGVO-, eIDAS- und SOC-2-Typ-II-konform
Preise und Pläne:
- Free: 0 US-Dollar pro Monat, fünf Dokumente und E-Signaturen monatlich sowie bis zu fünf Vorlagen.
- Starter: 19 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, inklusive unbegrenzter Dokumente, E-Signaturen und Echtzeit-Benachrichtigungen.
- Business: 49 US-Dollar pro Nutzer und Monat; ergänzt Branding, Webformulare, Genehmigungsabläufe, Deal-Räume und CRM-Anbindungen.
- Enterprise: Preis je Lizenz oder Dokument auf Anfrage, unter anderem mit Single Sign-on, API, Team-Workspace und Workflow-Automatisierung.

#6 Youtrust
Unter dem Namen Youtrust bündelt der französische Anbieter elektronische Signaturen, Identitätsprüfungen und elektronische Siegel. Die Plattform deckt alle drei E-Signatur-Standards ab und verbindet diese mit Verifizierungen von Personen, Unternehmen, Bankkonten und Dokumenten.
Je nach Signatur-Standard erfolgt die Authentifizierung per E-Mail-Code, SMS-Einmalpasswort oder automatisierter Identitätsprüfung. Nachweisprotokolle, Zeitstempel und Statusanzeigen dokumentieren den Weg von der Verifizierung bis zur abgeschlossenen Unterschrift.
Vorteile:
- QES mit automatisierter Identitätsprüfung
- FES mit SMS-Einmalpasswort
- Identitäts-, Dokumenten- und Unternehmensprüfung
- Elektronische Siegel als Zusatzmodul
- Datenhaltung innerhalb der EU
Preise und Pläne:
- Im Free-Plan sind zwei Signatur-Anfragen pro Monat für einen Nutzer enthalten; das eigene Signieren bleibt unbegrenzt.
- One kostet bei Jahreszahlung 108 Euro netto und umfasst jährlich 120 Signatur-Anfragen, Tracking sowie automatische Erinnerungen.
- Für Plus fallen 276 Euro netto je Lizenz und Jahr an; der Plan enthält unbegrenzte Anfragen, Vorlagen, Genehmigungen und SMS-Authentifizierung. QES kostet ab 10 Euro je Signatur.
- Pro liegt bei 456 Euro netto je Lizenz und Jahr und erweitert Plus um Stapelsignaturen, Dokumentenanforderungen, mehrere Workspaces und eigenes Branding; SSO ist im Jahrespaket zubuchbar.

#7 FP Sign
Hinter FP Sign steht eine deutsche Software für elektronische Unterschriften mit mehreren Sicherheitsstufen. Über Partner wie die Bundesdruckerei und Swisscom können auch qualifizierte elektronische Signaturen ausgeführt werden.
Zur Absicherung stehen unter anderem SMS-TAN sowie verschiedene Verfahren zur einmaligen Identifikation für die QES bereit. Signatur-Logs, Zeitstempel und Audit-Trails halten die einzelnen Schritte eines Vorgangs fest.
Vorteile:
- EES, FES und QES nach eIDAS
- SMS-TAN zur zusätzlichen Authentifizierung
- Mehrere Identifikationsverfahren für QES
- Audit-Trails, Zeitstempel und Signatur-Logs
- ISO 27001 und BSI-C5-Testat
Preise und Pläne:
- Der Free-Zugang läuft 30 Tage, kostet nichts und ist auf einen Nutzer begrenzt.
- Business wird mit 24,90 Euro monatlich abgerechnet und umfasst unbegrenzt viele Dokumente und Empfänger.
- Für Enterprise Light fallen 242 Euro pro Monat an; enthalten sind 20 Nutzer und bis zu 2.000 Dokumente.
- Enterprise Starter kostet 6.900 Euro jährlich, während Enterprise Premium individuell kalkuliert wird; je QES kommen 1,50 Euro hinzu.
Wie finden Sie in 5 Schritten heraus, welche Scrive-Alternative zu Ihnen passt?
Für die Einordnung von Scrive und den vorgestellten Alternativen fasst die folgende Übersicht die wichtigsten Unterschiede bei Signaturfunktionen, rechtlichen Merkmalen und Nutzungsmöglichkeiten zusammen:
| Anwendungsbereich und Integrationen | Docusign | Adobe Acrobat Sign | Skribble | Dropbox Sign |
|---|---|---|---|---|
E-Signatur-Standard QES | (als add-on verfügbar) | via TSP | Available | API Premium + Add-on |
E-Signatur-Standard FES | in erweiterten Plänen | Available | Available | API Premium + Add-on |
E-Signatur-Standard EES | Available | Available | Available | Available |
Signatur-Reihenfolge | Available | Available | Available | Available |
Wiederverwendbare Signatur-Vorlagen | Available | Available | Not available | Available |
Veröffentlichte Integrationszahl | 1.000+ | 75+ | k.A. | k.A. |
API-Anbindung | Available | Available | im Pro-Abo | eigener API-Tariff |
| Anwendungsbereich und Integrationen | PandaDoc | Youtrust | FP Sign | Scrive |
|---|---|---|---|---|
E-Signatur-Standard QES | ab Business-Plan | ab Plus, Add-on | Available | ab Business |
E-Signatur-Standard FES | Available | ab Plus | Available | ab Business |
E-Signatur-Standard EES | Available | Available | Available | Available |
Signatur-Reihenfolge | Available | Available | Available | Available |
Wiederverwendbare Signatur-Vorlagen | Available | Available | Available | Available |
Veröffentlichte Integrationszahl | 30+ | k. A. | k.A. | k.A. |
API-Anbindung | eigener API-Tarif | eigener API-Tarif | zubuchbar | eigener API-Tarif |
| Compliance & Rechtsgültigkeit | Docusign | Adobe Acrobat Sign | Skribble | Dropbox Sign |
|---|---|---|---|---|
Signieren nach eIDAS | Available | Available | Available | Available |
Hosting / Datenresidenz | USA / Kanada / EU / Australien / Japan | Nordamerika / EU / APAC | DE oder CH | USA; regional wählbar |
Hauptsitz | USA | USA | Schweiz | USA |
Signatur-Protokoll / Audit-Trail | Available | Available | ab Team | Available |
| Compliance & Rechtsgültigkeit | PandaDoc | Youtrust | FP Sign | Scrive |
|---|---|---|---|---|
Signieren nach eIDAS | Available | Available | Available | Available |
Hosting / Datenresidenz | EU oder USA | Frankreich | Deutschland | EU |
Hauptsitz | USA | Frankreich | Deutschland | Schweden |
Signatur-Protokoll / Audit-Trail | Available | Available | Available | Available |
| Nutzung & Service | Docusign | Adobe Acrobat Sign | Skribble | Dropbox Sign |
|---|---|---|---|---|
Externe können ohne Konto signieren | Available | Available | Available | Available |
Automatische Erinnerungen | Available | Available | ab Team | Available |
SSO (Single Sign-on) | erweiterte Pläne | Available | Pro, Add-on | Premium |
Mobil signieren | Available | Available | Available | Available |
Kostenlose Testmöglichkeit | 30 Tage | 30 Tage | 14 Tage | 30 Tage |
| Nutzung & Service | PandaDoc | Youtrust | FP Sign | Scrive |
|---|---|---|---|---|
Externe können ohne Konto signieren | Available | Available | Available | Available |
Automatische Erinnerungen | ab Business | Available | zubuchbar | Available |
SSO (Single Sign-on) | Business Add-on / Enterprise | Pro, Add-on | zubuchbar | Enterprise |
Mobil signieren | Available | Available | Available | Available |
Kostenlose Testmöglichkeit | 14 Tage | 14 Tage | 30 Tage | 14 Tage |
Wer einen anderen E-Signatur-Service sucht, kann den Vergleich vom eigenen Dokumentbestand aus aufbauen. So entsteht keine lange Wunschliste mit Funktionen, die später kaum genutzt werden. Stattdessen prüfen Sie nacheinander, was Sie unterschreiben, wer beteiligt ist, welche Systeme im Einsatz sind und welche Kosten daraus entstehen.
Schritt 1: Relevante Dokumente erfassen
Beginnen Sie bei den Unterlagen, die tatsächlich durch Ihre Organisation laufen. Arbeitsverträge, Geheimhaltungsvereinbarungen oder Kaufverträge können unterschiedliche rechtliche Vorgaben mitbringen und müssen deshalb nicht auf demselben Weg unterschrieben werden.
Erstellen Sie eine kurze Übersicht und halten Sie fest:
- welche Dokumente regelmäßig verschickt werden
- wie häufig diese zur Unterschrift anstehen
- welche Beweiskraft Sie benötigen
- wann EES, FES oder QES infrage kommen
Trennen Sie dabei häufige Vorgänge von seltenen Sonderfällen. Ein Verfahren, das nur wenige Male pro Jahr vorkommt, muss den restlichen Signaturprozess nicht vorgeben.
Schritt 2: Passende Identitätsverfahren für Ihre Märkte bestimmen
Anschließend rücken die unterzeichnenden Personen in den Fokus. Relevant ist unter anderem, aus welchen Ländern sie kommen und wie ihre Identität geprüft werden soll. Je nach Dienst stehen dafür verschiedene Verfahren zur Verfügung, etwa eine Prüfung des Ausweises, Videoidentifikation oder elektronische Identitäten.
Bei grenzüberschreitenden Verträgen lohnt sich zudem ein Blick auf die jeweiligen Rechtsräume. Für Vorgänge innerhalb der Europäischen Union ist eIDAS relevant, in der Schweiz kommt ZertES hinzu. Arbeiten Sie regelmäßig mit nationalen elektronischen Identitäten, sollten Sie deren Verfügbarkeit gesondert prüfen.
Schritt 3: Den bestehenden Unterschriftsprozess abbilden
Nun können Sie einen typischen Vertrag einmal vom Anfang bis zum Ende verfolgen. Wo entsteht er, wer prüft ihn, wer verschickt ihn und wohin soll das unterschriebene Dokument anschließend gelangen?
Dabei wird schnell sichtbar, welche Funktionen im Alltag tatsächlich helfen können. Vielleicht brauchen Sie feste Unterzeichnungsreihenfolgen und Erinnerungen, vielleicht spielen Vorlagen oder ein Massenversand eine größere Rolle.
Tipp: Prüfen Sie außerdem, ob Verbindungen zu Ihrer Personalsoftware, Kundenverwaltung, Warenwirtschaft oder Ihren Cloud-Speichern verfügbar sind. So beurteilen Sie den Dienst anhand Ihres realen Ablaufs statt anhand einer möglichst langen Funktionsliste.
Dabei muss nicht jeder Prozess tief in bestehende Systeme integriert werden: Laut E-Signing-Report nutzen 76 % E-Signing direkt im Browser, während jeweils 12 % auf Plug-ins oder APIs setzen.
Schritt 4: Datenwege und Zugriffsrechte prüfen
Verträge enthalten oft personenbezogene, finanzielle oder geschäftliche Angaben. Deshalb lohnt sich vor der Auswahl ein genauer Blick darauf, wo Dokumente liegen und wer darauf zugreifen kann.
Prüfen Sie unter anderem:
- Standort der Rechenzentren und mögliche Drittlandbezüge
- Verschlüsselung bei Speicherung und Übertragung
- vorhandene Zertifizierungen
- Rechte für verschiedene Gruppen und Personen
- Single Sign-On für die Anmeldung
- Protokollierung und Aufbewahrung von Nachweisen
Auch die Unterlagen zur Datenverarbeitung können dabei helfen, den Dienst mit den eigenen internen Vorgaben abzugleichen.
Schritt 5: Kosten und Praxiseinsatz gemeinsam bewerten
Zum Schluss lässt sich aus den bisherigen Punkten eine realistische Kostenrechnung erstellen. Rechnen Sie dafür mit Ihrer Zahl an versendenden Personen, dem jährlichen Volumen sowie möglichen Zusatzkosten für FES, QES, Identitätsprüfungen oder Schnittstellen.
Danach sollte der Praxistest folgen. Nutzen Sie dafür mehrere typische Dokumente und beziehen Sie auch externe unterzeichnende Personen ein. So sehen Sie, wie viele Schritte vom Versand bis zur fertigen Unterschrift nötig sind. Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist, Support und der Aufwand eines späteren Wechsels gehören ebenfalls in diese letzte Prüfung.
Lukas Limacher, COO, iET SAEine intuitive Benutzeroberfläche war für uns Top-Priorität.
Wann passt Skribble zu Ihren E-Signatur-Abläufen?
Skribble kann als Scrive-Alternative gut passen, wenn Sie Ihre E-Signaturen vor allem im DACH-Raum einsetzen und dafür einen europäischen Anbieter mit persönlichem Support suchen. Statt mehrere Dienste für unterschiedliche elektronische Unterschriften einzubinden, können Sie EES, FES und QES innerhalb eines Services nutzen.
Auch wenn Datenschutz, lokale Datenhaltung und die Einbindung in bestehende Systeme für Ihre Auswahl relevant sind, lohnt sich ein genauer Blick auf Skribble. Hosting in Deutschland oder der Schweiz, Integrationen sowie eine offene Programmierschnittstelle schaffen dafür die technische Basis.
Am Ende sollte jedoch Ihr eigener Signaturprozess den Ausschlag geben. Prüfen Sie Skribble daher am besten mit den Dokumenten, die Sie später tatsächlich versenden möchten.
Passt Skribble zu Ihrem Signaturprozess? Finden Sie es direkt heraus.

Scrive-Alternative: Häufige Fragen und Antworten
Die Kosten hängen vom jeweiligen Modell ab, etwa von der Zahl der Nutzenden, versendeten Dokumente oder elektronischen Unterschriften. Hinzukommen können Gebühren für QES, Identitätsprüfung oder Schnittstellen, daher kann sich ein Testzugang mit echten Vorgängen vor dem Abschluss lohnen.





